So gelingt das Laufen in High Heels

Elagant auf hohen Schuhen laufen

High Heels gehören zu den beliebtesten Accessoires, die unsere Feminität unterstreichen. Obwohl sie die weibliche Silhouette wunderbar betonen, kann es zuweilen schwierig sein, auf ihnen zu laufen. Der richtige Gang wurde noch keiner Frau in die Wiege gelegt. Da hilft nur das wiederholte Üben! Wie du dennoch elegant und wie ein echter Profi auf High Heels schreitest, erfährst du in unserem Beitrag.

Tipp 1: Absatzhöhe langsam steigern

Wer das Laufen auf High Heels mit stolzen 15 cm-Absätzen üben möchte, sollte kleiner anfangen. Sie mögen noch so verführerisch sein, doch beginne nicht mit der Königsdisziplin! Eine sanfte Steigerung der Absatzhöhe erweist sich als viel sinnvoller. Übe für den Anfang in Pumps mit 5 bis 7 cm-Absatz, bevor du dich in höhere Gefilde wagst. Fühlst du dich mit dieser Höhe bereits wohl, kannst du diesen Schritt gerne überspringen.

Tipp 2: Keilabsätze zur Eingewöhnung

Stiletto-Absätze mögen filigran und verführerisch aussehen, führen aber bei zu wenig Übung oft zu einem ungeschickt wirkenden Storchengang. Zur Eingewöhnung eignen sich Keilabsätze ideal, auch Block-, Diabolo- und Trichterabsätze sorgen für sicheren Stand.

Tipp 3: Echtes Leder für mehr Komfort

Das Material der Schuhe kann das Laufen erleichtern oder unnötig erschweren!

Lesetipp:

auf High Heels laufen

Leder ist für seine hohe Qualität und seine Fähigkeit, sich perfekt anzupassen, bekannt. Meist ist es weicher als seine synthetischen Konkurrenten und verleiht so ein tolles Tragegefühl. Hier lohnt es sich, zu investieren – deine Füße werden es dir auf jeden Fall danken!

Tipp 4: Gepolsterte Elemente & Gelpads

Achte beim Kauf darauf, dass gepolsterte Elemente im Ballen- und Vorderfußbereich vorhanden sind. Diese entlasten den Druck, der auf Ferse und Zehen einwirkt und lassen dich wie auf Wolken gehen. Zusätzlich nachhelfen kannst du mit Gelpads, die es mittlerweile in jeder Drogerie zu kaufen gibt. Einlagen im Fersenbereich verhindern schmerzvolle Blasenbildung. Stoßdämpfer im Absatz sorgen ebenfalls für mehr Tragekomfort.

Tipp 5: die ideale Passform

Bei High Heels ist ein perfekter Sitz nötig, wenn du später nicht über Schmerzen klagen möchtest. Toleriere keine zu großen oder kleinen Schuhe, auch wenn sie noch so schön sind. Spätestens nach dem ersten Tragen wirst du es bereuen. Riemchen am Knöchel sowie Stiefel oder Stiefeletten sorgen übrigens für sicheren Halt und sind besonders geeignet, wenn du noch Anfänger in Bezug auf hohe Absätze bist.

Tipp 6: neue Schuhe zuhause einlaufen

Ist der perfekte Schuh nun gefunden, geht es ans Einlaufen. Allgemein ist ja bekannt, dass neue Treter nie den ganzen Tag, sondern nur für einige Stunden getragen werden sollten.

Laufen auf High Heels

Sonst sind Schmerzen und Blasen vorprogrammiert. Am besten das Wohnzimmer zum Laufsteg umfunktionieren und zuhause fleißig das Flanieren üben! Ein leichter Hüftschwung sorgt übrigens für die richtige Balance und lässt dich nicht zu schnell ins Schwanken geraten. Wichtig ist auch, den Fuß abzurollen und mit der Ferse richtig aufzutreten. Ein Dahintrippeln auf Zehenspitzen belastet den Zehenbereich auf Dauer und lässt den Gang eher wackelig wirken.

Tipp 7: Fußgelenkt trainieren

Generell gilt beim Laufen: Brust raus und Rücken gerade, auch wenn du dich in den High Heels (noch) nicht sicher fühlst. Lieber kleine als große Schritte machen. Eine gute Körperhaltung sowie ein durchtrainiertes Fußgelenk sind das A und O, um in hohen Schuhen eine gute Figur zu machen. Ihr Fußgelenk kannst du kräftigen, indem du zuhause immer regelmäßig barfuß auf Zehenspitzen läufst.

Tipp 8: Mit Creme Blasen vorbeugen

Mit ein paar einfachen Tricks wirkst du unangenehmer Reibung schon im Voraus entgegen. Stellen, die schon beim Reinschlüpfen leicht drücken oder bei denen du Blasenbildung vermutest, kannst du vorsorglich mit Salbe eincremen. Besonders eignen sich hier Cremes mit Hirschtalg. Vom Geruch her vielleicht nicht jedermanns Geschmack, wem das aber nichts ausmacht, für den ist das die ideale Lösung. Denn die feuchtigkeitsspendende Formel vermindert Reibung über einen längeren Zeitraum. Eine vorsorgliche Platzierung von Pflastern an gefährdeten Stellen kann ebenfalls hilfreich sein.

Tipp 9: Zehen bewegen

Laufen in High Heels

Hat es dich dann doch erwischt und die Füße schmerzen, ist noch nicht alles zu spät. Wenn es für dich möglich ist: Schuhe ausziehen und die Zehen bewegen. Zur Not geht das auch mit Schuh. Diese Übung kräftigt das Fußgewölbe und wappnet dich auch für kommende Partynächte!

Tipp 10: Wechselschuhe einpacken

Bist du noch ein High Heels Anfänger, ist es ratsam, für den Notfall ein paar Wechselschuhe mitzuführen. Am besten eignen sich hier Ballerinas, denn sie sind leicht und flach und lassen sich gut in der Handtasche transportieren. So kannst du auch den Rest der Nacht durchfeiern, ohne deine hohen Schuhe verfluchen zu müssen.

Alles in allem sind High Heels schön anzusehen, sollten aber nicht zu deinem täglichen Schuhwerk gehören. Am gesündesten ist es für die Füße, bei der Absatzhöhe zu variieren. Flache Schuhe können die Fußmuskulatur genauso lahm legen,  wenn sie nicht genügend Halt bieten, wie das z. B. bei Zehentrennern und manchen Sandalen der Fall ist.

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